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Nudeln selber machen und Genuss erleben

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Pasta selber machen - einfaches Rezept mit und ohne Ei

 

Das Erlebnis, Gerichte von Grund auf selbst zu kreieren, füllt immer mehr Küchen. Nudeln machen wird dabei immer mehr zur allseits beliebten Alternative zur fertigen Supermarktpasta. Das ist kein Wunder. Wer Pasta selber machen kann, weiß immerhin, was in den Nudeln drinsteckt und arbeitet mit frischen Zutaten. Dies passt bestens zu einer bewussten, gesunden Lebensweise und belohnt eifrige Köche mit einem unvergleichlichen Geschmack.

Manch einer kauft sich nach ersten Gehversuchen eine eigene Nudelmaschine, andere entdecken das Nudeln Machen durch die Nudelmaschine als Geschenk für sich. Alle Pastaliebhaber, die eigene Nudelkreationen schaffen, vereint dabei eine unstillbare Kochleidenschaft und die große Vorliebe für frische Pasta. Echte Profis wissen dabei auch um die richtige Aufbewahrung, kluge Tricks zum Einfärben der italienischen Spezialität und um originelle Geschenkideen.

 

Infografik - Was die Deutschen am Liebsten essen - Nudeln und Teigwaren Platz 2

Quelle: Statista

 

Vorteile und Nachteile, Nudeln selbst herzustellen

 

Das Argument, das allen Pastaliebhabern zuerst einfällt, wenn es darum geht, warum man Nudeln selbst machen sollte, ist der unvergleichlich frische Geschmack. Frische, selbstgemachte Pasta überzeugt mit einem viel intensiveren, aromatischeren Geschmack als die gekauften Supermarktnudeln. Darüber hinaus wissen Nudelköche dank des eigenen Nudelteigs ganz genau, was sich in ihrem Nudeltopf befindet und können sich bei jeder Zutat über ihre Herkunft und ihre Frische informieren. Zusätzlich steht Do-it-yourself-Köchen, welche Nudeln selber machen, die ganze Welt individueller Kreationen offen. Unterschiedliche Nudelsorten, gefärbte Pasta, aber auch von Vollkornnudeln über Low Carb Nudeln bis zu veganen Nudeln ist alles möglich. Dabei können all diese Spezialitäten einfach in der heimischen Küche zubereitet werden, ohne lange in speziellen Supermärkten danach zu suchen. Nicht zuletzt ist Pasta selber machen ein wahres Kocherlebnis, das mit Freunden und Familien bei einem schönen Glas Rotwein geteilt werden kann.

Allerdings ist es durchaus eine zeitintensive Angelegenheit, Nudeln selbst zu machen. Die Herstellung des Teiges und die Nudelherstellung benötigen Zeit und Aufwand. Ebenso ist im Anschluss eine gründliche und aufwendige Reinigung der Küche notwendig, welche beim Kochen bereits fertiger Supermarktnudeln entfällt. Wer länger etwas von seinen eigenen Nudelkreationen haben will, muss sich außerdem intensiv mit Trocknung und Aufbewahrung auseinandersetzen. Hier wird Nudeln selber machen zu einer Angelegenheit, die ein gewisses Maß an Hingabe erfordert.

 

Vor- und Nachteile selbstgemachter Nudeln:

 

  • frische Zutaten
  • Bewusstsein, was drin ist
  • individuelle Kreationen möglich
  • Nudeln selber machen als Erlebnis
  • hoher Zeitaufwand
  • hoher Reinigungsaufwand im Anschluss
  • Trocknung und Aufbewahrung mit Aufwand verbunden

 

Frische Nudeln selbstgemacht – Das Basisrezept für Jedermann

 

Wer frische Nudeln genießen will und sich wohlmöglich hierfür sogar mit einer exklusiven Nudelmaschine wie der Philips HR2358/12 ausgestattet hat, der benötigt passende Pasta Rezepte. Bevor allerdings exotische Kreationen auf den Tisch kommen, ist das Basis Rezept unumgänglich. Hiermit gelingt schmackhafte, mit jeder Sauce genießbare Pasta.

 

Für das Grundrezept selbstgemachter Nudeln benötigt man für vier Personen:

 

Selbstgemachte Nudeln für 4 Personen

 

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 5 Min. Ruhezeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel

 

Zubereitung:

 

Bei der Herstellung des Nudelteigs und der Nudeln wird folgendermaßen vorgegangen:

 

  1. Vermengen Sie die Zutaten und kneten Sie diese mit einem Rührgerät solange, bis ein homogener Teig entsteht. Kneten Sie diese homogene Masse anschließend etwa für zehn Minuten mit den bloßen Händen, bis Sie eine glänzende Teigkugel daraus formen können.
  2. Wickeln Sie die Teigkugel in Frischhaltefolie.
  3. Lassen Sie den Nudelteig in der Frischhaltefolie circa 30 Minuten lang ruhen.
  4. Verarbeiten Sie den Teig von Hand oder mit Hilfe der Nudelmaschine in die gewünschte Nudelform.
  5. Garen Sie die fertigen Nudeln in kochendem Salzwasser drei bis fünf Minuten lang, bis sie die gewünschte Bissfestigkeit erreicht haben.

 

Pasta selber machen ohne Ei

 

Abgesehen vom Basisrezept sollen es für manch einen lieber die Spaghetti ohne Ei sein. Dabei ist es egal, ob der Grund hierfür ist, dass es vegane Nudeln sein sollen oder ob die Haltbarkeit eine Rolle spielt – auch für leckere Nudeln ohne Ei gibt es ein passendes Rezept.

 

Hierfür benötigt man für vier Personen:


 

Selbstgemachte Nudeln ohne Ei

 

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 5 Min. Ruhezeit: ca. 60 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel

 

Zubereitung:

 

Den Nudelteig ohne Ei stellt man wie folgt her:

 

  1. Zuerst mischen Sie das Mehl mit dem Grieß und dem Salz und drücken in die Mitte der trockenen Zutaten eine kleine Mulde. Hier gießen Sie das kalte Wasser hinein.
  2. Kneten Sie nun anschließend alle Zutaten bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  3. Wickeln Sie den hergestellten Teig in Frischhaltefolie.
  4. Lassen Sie den Nudelteig ohne Ei anschließend circa eine Stunde lang ruhen.
  5. Nun können Sie mit Hilfe der Nudelmaschine die gewünschte Nudelsorte produzieren.
  6. Zuletzt werden die fertigen Nudeln ohne Ei im kochenden Wasser drei bis fünf Minuten gegart.

 

Neben der Variante, Pasta ohne Ei herzustellen, gibt es auch die Möglichkeit, Nudeln ohne Weizen zu machen. Dies ist vor allem für diejenigen interessant, die unter eine Glutenunverträglichkeit leiden oder Weizen aus anderen, gesundheitlichen Gründen meiden. Nudeln ohne Weizen bestehen oft aus Alternativen wie Buchweizenmehl oder Kichererbsen Mehl. Mittlerweile stehen viele Möglichkeiten offen, glutenfreie Nudeln herzustellen.

 

TIPP: Hilfe, meine Nudeln kleben! Was tun?

 

Nichts ist ärgerlicher als wenn die Nudeln zusammenkleben und alles nur noch einen undefinierbaren Klumpen ergibt. Dies kann sowohl vor dem Kochen als auch nach dem Kochen der Fall sein. Um das Zusammenkleben der Nudeln zu vermeiden, kann man folgende Maßnahmen ergreifen:

 

  • Lassen Sie den Teig nicht zu warm werden. Stellen Sie größere Portionen mit der Nudelmaschine her, pausieren Sie die Zubereitung, wenn nötig.
  • Beachten Sie die Größe der Eier. Zu viel Ei kann den Teig klebrig werden lassen.
  • Nutzen Sie beim Kochen genug Wasser. Als Faustregel gilt hierbei ein Liter Wasser pro 100 Gramm Pasta.
  • Verwenden Sie einen ausreichend großen Topf.
  • Schrecken Sie die gekochte Pasta nicht ab!
  • Geben Sie an die gekochten Nudeln etwas Butter oder Olivenöl. So bleiben die Nudeln schön voneinander getrennt.

 

Pasta selber machen – mit oder ohne Nudelmaschine?

 

Gerade bei Einsteigern in die Welt der selbstgemachten Nudeln stellt sich zunächst die Frage, ob die Anschaffung einer Nudelmaschine wirklich notwendig ist. Grundsätzlich steht fest, dass beide Optionen möglich sind – man kann Nudeln mit der Nudelmaschine selber machen, aber auch ohne. Allerdings ist auch klar, dass die Herstellung selbstgemachter Pasta von Hand sehr viel umständlicher ist. Das beginnt bereits beim Ausrollen des Nudelteiges, das sehr viel Kraft erfordert, um ähnlich dünne Teigplatten zu erhalten wie aus der Nudelmaschine.

 

Ebenso ist die Herstellung der Nudeln von Hand ungleich zeitaufwändiger. Nicht zuletzt ist die Auswahl der Nudelsorten ohne Nudelmaschine sehr eingeschränkt. Vor allem hohle Varianten wie Penne oder Maccheroni sind von Hand kaum herzustellen. Wahre Pastaliebhaber, die Nudeln selber machen wollen, kommen also langfristig um die Anschaffung einer Nudelmaschine nicht drum herum.

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Bunt, bunt, bunt sind alle meine Nudeln! Pasta natürlich einfärben

 

Wer sich durch die Basisrezepte probiert hat, findet früher oder später auch Geschmack an ausgefallenen Pastakreationen. Hierzu gehören nicht nur Nudeln ohne Ei, sondern vor allem auch bunte Nudelvariationen. Die eigene Pasta in Farben wie Grün, Rot oder Gelb erstrahlen zu lassen, bringt Abwechslung ins Gericht und eignet sich auch wunderbar dazu, die Nudeln als Geschenk zu verwenden. Hierfür muss man sich noch nicht einmal Lebensmittelfarben bedienen, denn es gibt ganz natürliche Wege, Nudeln einzufärben.

 

  • Frühlingshaftes Grün erhält man, wenn man seinen Nudeln Zutaten wie Spinat, Pesto oder frische Kräuter hinzufügt.
  • Sommerliches Rot erzeugt man durch die Hinzugabe von Tomatenmark oder roter Bete.
  • Feierliches Gelb hingegen wird durch eine Prise Safran im Teig erzeugt.

TIPP: Damit die Pasta auch nach dem Kochen noch in ihrer schönsten Farbe erstrahlt, kommt es auf das richtige Wasser an. Um die Farbe zu wahren, sollte man eingefärbte Pasta nicht in sprudelndem, sondern nur siedendem Wasser kochen.

 

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Pasta selber machen und richtig aufbewahren

 

Mit jeder Portion frisch gemachter Pasta wächst bei vielen Köchen der Gedanke, die leckeren Nudelkreationen auf Vorrat zu produzieren, um sie bei Bedarf nur schnell kochen zu müssen. Doch wie bewahrt man sie richtig auf, wenn man Nudeln selbstgemacht hat?

Das A und O hierbei ist die richtige Trocknung. Hierfür sollte der Teig mit möglichst wenig Salz auskommen, damit er die Feuchtigkeit aus der Luft nicht bindet. Grundsätzlich gilt, dass die Nudeln mindestens 48 Stunden an der frischen Luft getrocknet werden sollten. Hierbei müssen sie regelmäßig gewendet werden und dürfen keine Zugluft abbekommen. Der Trocknungsvorgang sollte regelmäßig kontrolliert werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Als Unterlagen für die Trocknung der Pasta eignen sich:

 

  • bemehlte Geschirrtücher
  • Gitter
  • Wäscheständer
  • Nudeltrockner

 

Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Nudeln für die Trocknung aufzuhängen statt hinzulegen. Dies hat den Vorteil, dass die Luft besser zirkulieren kann und die Nudeln nicht gewendet werden müssen. Für die Aufhängung kann ein Nudeltrockner oder simpel eine Stuhllehne verwendet werden. Nicht zuletzt ist auch die Trocknung im Backofen möglich. Diese sollte bei 35° Celsius über 24 Stunden erfolgen. Während des Trocknungsvorganges sollte der Ofen immer einen Spalt offenbleiben. Getrocknete Nudeln sollten luftdicht und vor allem dunkel aufbewahrt werden.

 

Faltbare Pasta Wäscheständer für eine besser Trocknung der Nudeln

Erleichtere und schnellere Trocknung der Pasta mit Hilfe eines Nudeltrockners

Weitere Pastatrockner

Wer die Nudeln nicht so aufwendig trocknen möchte, kann den Nudelteig auch einfrieren. Hierfür sollte der Teig in der gewünschten Form mehrfach in Frischhaltefolie eingeschlagen werden. Anschließend sollte er in einem Gefrierbeutel oder einer Gefrierdose verstaut werden.

 

Wie lange ist selbstgemachte Pasta haltbar?

 

Ist die Pasta gut durchgetrocknet und wird sie zuverlässig luftdicht und dunkel aufbewahrt, sind die selbstgemachten Nudeln durchaus mehrere Monate bis zu einem Jahr lang haltbar.

 

Selbstgemachte Pasta – das originelle Geschenk

 

Nicht nur Pastaköche selbst können sich an ihren Kreationen erfreuen. Wurden Nudeln selbstgemacht, sind sie außerdem ein originelles und schmackhaftes Geschenk. Selbstverständlich sollte die Nudelkreation hierfür gut durchgetrocknet sein. Aufgrund der vielen Möglichkeiten können ganz individuelle Nudeln mit exklusivem Geschmack und einer ausgefallenen Form hergestellt werden.

Pikante Pasta in Herzform ist beispielsweise zur Hochzeit ein mittlerweile gern gesehener Klassiker, der das Brautpaar Wochen später kulinarisch in Erinnerungen schwelgen lässt. Mit Hilfe eines passenden Ausstechers und ein bisschen roter Beete ist das romantische Pastageschenk im Handumdrehen hergestellt. Eine stilvolle Verpackung verleiht dem Geschenk den letzten Schliff. In der Herstellung der Pasta kann ganz individuell auf die Vorlieben des zu Beschenkenden eingegangen werden. Selbstgemachte Pasta ist damit ein Geschenk, das durchdacht ist und von Herzen kommt.

 

Fazit – Nudeln selber machen erweitert den Horizont

 

Pastaliebhaber, die ihre eigenen Pastakreationen herstellen, bleiben oft nicht lange beim Grundrezept, sondern sie probieren sich quer durch die vielen Variationen, die ihnen die italienische Spezialität anbietet. Dabei besticht immer wieder der große Vorteil, dass man bei selbstgemachter Pasta weiß, was drin ist und frische Zutaten für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis erzeugen. Pasta selber machen erlaubt, auf ganz individuelle Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, um beispielsweise einen Nudelteig ohne Ei herzustellen. Wer sich zudem zu Trocknung und Aufbewahrung der Pasta erkundigt, kann sein Lebtag auf die fertigen Supermarktnudeln verzichten. Nicht zuletzt sind frische Nudeln ein hervorragendes Geschenk, das von viel Aufmerksamkeit zeugt.

 

Weitere Rezepte

 

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