Selbstgemachter Nudelteig schmeckt besser

Den Nudelteig einfärben
Nudelteig selber machen – Vorteile und Nachteile
Den Nudelteig selbst zu machen, hat vor allem den Vorteil, dass man genau weiß, was drin ist. Die genauen Zutaten und deren Herkunft sind bekannt und man kann sich von der Frische der Nudeln so selbst überzeugen. Darüber hinaus hat das selber Machen auch den Vorteil, das auf individuelle Vorlieben oder Bedürfnisse Rücksicht genommen werden kann. Nudeln ohne Ei, vegane Nudeln oder Pasta mit besonderer Kräuternote, dies alles steht jederzeit auf der Speisekarte. Nicht zuletzt macht es Kochen wieder zu einem Erlebnis, wenn man den Pastateig selber machen kann.
Allerdings ist die Herstellung von Nudelteig mit einigem Aufwand und nicht wenig Zeit für die Reinigung der Küche im Anschluss verbunden. Im Gegensatz zum bloßen Aufkochen fertiger Nudeln erfordert ein selbstgemachter Nudelteig Zeit und Mühe.
Vor- und Nachteile:
- genaue Kenntnis über die Zutaten
- die Zutaten sind frisch
- individuelle Nudelsorten möglich
- Kochen wird wieder ein Erlebnis
- Zeit- und Arbeitsaufwand
- mehr Reinigungsaufwand als bei Fertignudeln
Das richtige Mehl für das Pastateig Rezept
Damit der Nudelteig beim Ausrollen nicht reißt und sich gut ziehen lässt, benötigt man eine Mehlsorte, welche die zugegebene Flüssigkeit langsam und gleichmäßig aufnimmt. Hierfür geeignet sind am besten die Weizenmehlsorten Type 00 und Type 405. Ebenso verwendet werden kann Weizenmehl Type 550.
Der Geheimtipp, damit es wirklich schmeckt, wie beim Italiener, ist allerdings der Hartweizengrieß. Dieser verfügt über besonders gute Klebeeigenschaften und lässt den Teig deshalb sehr geschmeidig werden. In den meisten Rezepten wird der Hartweizengrieß mit dem Weizenmehl Type 405 zu gleichen Teilen gemischt.

Das Nudelteig Rezept in der Basisversion
Vom Grundrezept für selbstgemachten Nudelteig ausgehend können unterschiedlichste Variationen der italienischen Spezialität ausprobiert werden. Für vier Personen werden folgende Zutaten benötigt:
Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 3-5 Min. Ruhezeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel
Zubereitung
- Alle Zutaten miteinander vermengen und mit einem Rührgerät zu einem homogenen Teig kneten. Anschließend wird der Teig von Hand weitere zehn Minuten zu einer glänzenden Teigkugel geknetet.
- Die glänzende Teigkugel in Frischhaltefolie einschlagen
- 30 Minuten ruhen lassen
- Mit der Nudelmaschine oder von Hand in die gewünschte Nudelform verarbeiten
- Drei bis fünf Minuten in einem Nudeltopf in kochendem Wasser garen
Die Pasta schneiden
Ist der selbstgemachte Nudelteig fertig, geht es an die Verarbeitung dessen in die gewünschte Nudelform. Arbeitet man mit einer Nudelmaschine wie der Philips HR2358/12, dann übernimmt diese das Schneiden der Nudeln und man selbst muss diese bloß noch in Wasser garen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, das Schneiden der Pasta von Hand zu übernehmen. Hierbei helfen ein Teigrädchen und auch Ausstecher können eine Hilfe sein, die gewünschte Nudelform zu erreichen. Das simpelste Werkzeug, um beispielsweise schmale Bandnudeln zu schneiden, ist ein scharfes Messer.
Längere Freude – die Pasta trocknen
Außerdem kann die Pasta hängend getrocknet werden. Das beste Hilfswerkzeug hierfür ist ein Pastatrockner. Der Vorteil des hängenden Trocknens ist es, dass die Luft besser zirkulieren kann und das ständige Wenden der Nudeln entfällt. Wer keinen Nudeltrockner besitzt, kann auch einfach eine Stuhllehne oder einen Wäscheständer zur Hilfe nehmen.
Weitere Informationen in unserem Blog Artikel zu Pasta richtig trocknen.
Die Pasta schmackhaft kochen
Auch beim Kochen der selbstgemachten Pasta gibt es einige Kniffe, die es zu beachten gilt. Besonders das Zusammenkleben der Nudeln will verhindert werden. Immerhin ist es besonders ärgerlich, wenn die mühsam hergestellten Nudeln zu einem Klumpen zusammenkleben. Deshalb ist es wichtig, dass genug Wasser vorhanden ist. Pro 100 Gramm Nudeln sollte je ein Liter Wasser in den Topf gegeben werden, besagt die Faustregel. Das bedeutet, dass natürlich auch ein ausreichend großer Topf zum Kochen der Nudeln verwendet werden sollte. Darüber hinaus ist regelmäßiges Umrühren der Nudeln wichtig, damit diese nicht aneinander oder am Topf kleben bleiben.
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Wie lange ist der Nudelteig haltbar?
Frischer, unverarbeiteter Nudelteig kann im Kühlschrank zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Teig gut in Frischhaltefolie eingeschlagen ist. Auch frische Pasta ist zwei bis drei Tage haltbar und sollte gut einer luftdichten Dose verpackt sein.
Wurde der Nudelteig getrocknet und erfolgte diese Trocknung vollständig, dann ist die Pasta sogar mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass die getrockneten Nudeln so dunkel wie möglich verwahrt werden.
Fazit – Nudelteig selber machen ist kein Hexenwerk
Selbst Anfänger stellen schnell fest: Pastateig selber machen ist keine Herausforderung, der man sich nicht stellen kann. Die meisten Pastarezepte kommen mit nur wenigen Zutaten aus und meist ist das Nudelteig Rezept zudem ziemlich simpel. Bereits in wenigen Schritten kommen Nudelliebhaber zum Ziel. Wer längere Freude an seinen Pastakreationen haben möchte, kann diese trocknen und anschließend bis zu einem Jahr dunkel verwahren, um bei Bedarf schnell frische Pasta auf den Tisch zu zaubern. Das simple Grundrezept für selbstgemachten Nudelteig ermöglicht unendlich viele Variationen der italienischen Spezialität.
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